szmmctag

  • Der Kleingarten: Gartenlust oder Gartenfrust?

    Das frage ich mich manchmal.
    Vor ab muss ich sagen, dass ich es als ganz großes Privileg empfinde, so mitten in der Stadt ein Stück Natur bearbeiten und genießen zu dürfen – und das zu einem Preis, den sich auch Nicht-Großgrundbesitzer erlauben können.

    Es macht riesige Freude, Pflanzen zu säen, wachsen zu sehen und natürlich auch irgendwann zu ernten und zu essen. Alles frisch und Bio. Ein Traum.
    Aber wieviel Natur ist tatsächlich im Schrebergarten erwünscht und erlaubt? Diese Frage stellt sich mir immer wieder, wenn ich teilweise Storys am Zaun höre und sehe.
    Ist das Klischee vom spießigen Kleinbürger mit rechtwinkligen Beeten zwischen betonierten Wegen und Kunstrasen vielleicht doch nicht so fern?

    In ein paar Tagen gibt es wieder die alljährliche Begehung durch die sogenannte Fachkomission. Ein Termin, vor dem alle zittern. Die naturnahen Gärtner, die sich den Vorwurf anhören müssen, ihr Garten wäre "unordentlich" und trage zur Verbreitung des Unkrautes bei, aber genauso die akuraten Erbenszähler, die sich mit zu hohen Koniferen und Monokultur-Alibi-Beeten auch keine Freunde bei den Gartenfreunden der Komission machen.

    Tja. Es wird spannend, auch für mich, denn mein Garten ist alles andere als akurat. Ich lasse gerne an einigen Ecken auch mal eine Wilde Karde wachsen oder ein paar Gänseblümchen-Inseln in meinem so gänzlich unenglischen Rasen stehen. Und zwischen dem Gemüse haben sich fleißig Ringelblumen ausgesät. Nicht ordentlich, aber nützlich.
    Als absolutes Highlight der Begehung werden nämlich die Gärten öffentlich am Schwarzen Brett ausgehangen, die man bemängelt hat. Also quasi an den Garten-Pranger.

    Mal sehen, ob mein Garten und ich es auf die "Schwarze Liste" schaffen. Aber dann doch hoffentlich in Gesellschaft mit dem giftspritzenden Nachbarn, der meine Komposthaufen so sehr hasst, dass er mir regelmäßig eine Predigt dazu hält.

    Summsumsum, Bienchen sum herum

    Der Lauch, so schön wie ein Skulptur

    Johannisbeeren schon richtig weit

    Und wer kann schon Spargel aus dem eigenen Garten essen

  • Sommer in der Stadt

    Für mich das Tollste was es gibt.
    Diese ersten warmen Tage, T-Shirt anziehen, Sonnebrille nicht vergessen und einfach das Leben genießen.
    Kostet nix und macht doch so viel Spaß.
    Danke, lieber Petrus

  • 10 Jahre kreative Spinner

    Zwar schon gefühlte 100x da gewesen, aber trotzdem immer wieder toll,immer wieder was Neues, immer wieder ein bisschen anders. Und dieses Jahr mit 10jährigem Jubiläum des Rundgangs.
    Absolut empfehlenswert (und auch morgen noch geöffnet).
    Ganz viele Infos gibt es hier: http://www.spinnerei.de/

    10 Jahre darf man schon einen Blick in die Ateliers der Künstler werfen.
    Mit einigen gibt es wunderbare Gespräche, die tolle Einblicke in deren Arbeit zulassen.

    Wer früh dort ist, wird mit wenig Gedränge belohnt.

    Sicher der bekannteste aller "Spinner" :)

    Das Café Versorgung ist ein toller Anlaufpunkt, wenn die Füße langsam schwer werden.
    Wer einen der begehrten Plätze im schönen Biergarten haben möchte, muss früh dort sein.

  • Herzensgold

    Heute gibt es einfach nur 2x Herzensgold.
    Die beiden besten aller Bären schicken ganz liebe Grüße, an jeden der sie braucht :)

  • Wo sind all die wilden Ecken hin?

    Wo sind sie geblieben?

    Als ich vor fast 6 Jahren hier im Leipziger Westen ankam, gab es viele dieser schrillen und besonderen Ecken.
    Viel Raum für alternatives Leben & Arbeiten und für Kunst & Künstler.
    Leider schrumpfen diese Ecken immer mehr zusammen, weil die Gegend sehr beliebt und attraktiv geworden ist.
    Dieses Haus bewundere ich jedes Mal. Ich finde es sehr besonders und irgendwie inspirierend.
    Ich befürchte allerdings, dass es in dieser Form und mit diesen Bewohnern nicht mehr lange existieren wird.
    Schade.

  • Mehr Meer

    Vom Meer kriege ich einfach nicht genug.
    Das Rauschen der Wellen, Ebbe und Flut, das Schreien der Möwen,
    das Gefühl von feinem weißen Sand an den nackten Füßen,
    das ist alles so herrlich, dass ich einfach immer wieder dort hin muss.

    Bis bald, geliebte Insel. Im Sommer bin ich wieder da :)

    Glück gehabt mit dem Wetter

    Die Wildgänse sind zurück

  • Gelebte Lässigkeit mit Ziegenbock

    Ein perfekter Start in den Frühling.
    Gefühlte 20 Grad, Sonnenschein und ein wunderbarer Nachmittag im weltlässigsten aller Biergärten.

    Hingehen, einen der begehrten Plätze belegen, wohlfühlen und Heinz den Kopf kraulen.
    So schön kann Frühling sein, so leicht muss Leben sein :)

  • Einfach Wow oder Bilder der Sonderklasse

    Gestern war die offizielle Eröffnung der Klee-Ausstellung im MdbK.
    Gezeigt werden Bilder, die Klee selber (und später seine Frau Lily) als unverkäuflich gekennzeichnet haben.
    Ich kann gar nicht sagen, wie überwältigt ich bin von der Vielfalt und der Schönheit der Bilder.
    Mein absoluter Kultur-Tipp für alle Leipziger und Leipzig-Besucher, die bis Ende Mai die Gelegenheit haben, sich diese fantastische Ausstellung anzusehen.

    Leider nur ein paar schlechte Handy-Schnappschüsse, da nicht mit Blitz fotografiert werden darf.
    Die Bilder hängen auch in relativ abgedunkelten Räumen, weil sie wohl sehr lichtempfindlich sind.

  • Bluesky Schleußig

    Unfassbar, aber seit gefühlten 200 Tagen habe ich heute das erste Mal wieder blauen Himmel gesehen, als ich aus dem Fenster sah.
    Ich habe wirklich den Eindruck gehabt, dass dieser Winter ausschließlich von trübem Novemberwetter geprägt war.
    Ist es nicht herrlich wieder den blauen Himmel zu sehen und die Sonne in die ungeputzten wintertrüben Fenster scheinen zu lassen :)

  • Neues Jahr, neues im Shop

    Achtung, jetzt kommt Werbung :)

    In meinem kleinen Shop gibt es jetzt auch die Postkarte zu meiner Fotoausstellung

    Und auf Wunsch auch die Etiketten für "Hausgemachtes".
    Eigentlich waren diese ja für den Eigenbedarf gedacht, weil mich nun aber schon mehrere Leute drauf angesprochen haben, jetzt also auch käuflich zu erwerben.

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